Niedriger Leerstand in Europa motiviert Entwickler

Fast in allen europäischen Büromärkten lagen die Leerstände Ende März 2017 auf ihrem niedrigsten Stand seit 2008,
als die Finanzkrise die Nachfrage abstürzen ließ, berichtet Savills.

Das sei ein Resultat der gestiegenen Flächenumsätze – binnen eines Jahres wurden zuletzt 4% mehr
vermietet als im Jahreszeitraum zuvor. Am stärksten funktionierte der Leerstandsabbau in Amsterdam mit minus
420 Basispunkten auf 9,2% binnen zwölf Monaten.

Die in absoluten Zahlen niedrigsten Quoten findet man derzeit in Berlin (2,5%), Stockholm (2,75%) und
Paris-Zentrum (3,43%). Gleichzeitig steigen die Mieten.

Im Durchschnitt der 15 europäischen Bürostädte lagen die Mieten im zentralen Geschäftsbezirk (CBD) 2017 um
2,5% über Vorjahresniveau, in den Stadtrandlagen sogar um 3,5% darüber. Das, so Savills, liegt an
der Flächenknappheit in den CBDs, die die Nachfrage in die Cityrandlagen verschieben. Und die Entwickler
reagieren bereits.

Dieses Jahr soll die Zahl der projektierten Büroquadratmeter um 8% steigen, 2018 um 10%.

Die Entwickler würden sich dabei auf B-Lagen außerhalb der CBDs konzentrieren, da hier noch mehr Flächen
verfügbar sind und mehr Chancen auf Konversionsmassnahmen bei veralteten Gebäuden bestehen.

Quelle: Immobilienzeitung

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